Private Unfallversicherung kündigen, Kündigungsschreiben, Kündigung Vorlage, Muster, Beispiel

VersicherungPrivate Unfallversicherung – Private Unfallversicherung kündigen, Kündigungsschreiben, Kündigung Vorlage, Muster, Beispiel

Private Unfallversicherung kündigen

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Private Unfallversicherung kündigen, Kündigungsschreiben, Kündigung Vorlage, Muster, Beispiel

Es gibt zwei Arten von Unfallversicherungen – einerseits die private Unfallversicherung und andererseits die gesetzliche Unfallversicherung. Stößt dem Versicherten etwas auf dem Arbeitsweg oder während der Arbeitszeit zu, profitiert er von Leistungen der gesetzlichen Versicherung. Erleidet der Versicherte jedoch einen Freizeitunfall, muss er über eine private Versicherung verfügen, damit der körperlich erlittene Schaden nicht noch zu einer finanziellen Belastung wird. Jedoch gibt es auch mögliche Kündigungsgründe sowohl die ordentliche und die außerordentliche Kündigung. Hier erhalten Sie ein Kündigungsschreiben für die private Unfallversicherung und können diese als Vorlage oder Muster kostenlos downloaden.

Wie bei allen anderen Versicherungen ist es auch hier ratsam, dass die Leistungen und Kosten in regelmäßigen Abständen überprüft und mitunter auch mit anderen Angeboten verglichen werden. Neue Verträge können nämlich günstiger sein, wobei dieselben Leistungen (oder mitunter sogar bessere Leistungen) angeboten werden.

Kündigungsfristen

Im Regelfall kann die private Unfallversicherung zum Ende des Vertragsjahres gekündigt werden. Welche Kündigungsfrist eingehalten werden muss, hängt jedoch auch davon ab, zu welchem Datum der Versicherungsvertrag abgeschlossen wurde. Im Regelfall kann die Versicherung jährlich gekündigt werden; in wenigen Fällen gibt es eine Mindestvertragslaufzeit von drei Jahren – hier müssen die Versicherten die Mindestvertragslaufzeit abwarten. Die Kündigungsfrist beträgt in jedem Fall drei Monate. Wer seine Versicherung daher mit 1. Januar abgeschlossen hat, muss die Kündigung mit spätestens 30. September beim Versicherer vorlegen.

Alternative zur Kündigung

Es gibt jedoch auch Alternativen – so etwa die Außerkraftsetzung. Die Außerkraftsetzung muss vom Versicherten beantragt werden. Hier wird die Versicherung nicht sofort gekündigt, sondern “beitragsfrei” gestellt – der Versicherte muss keine Beiträge mehr bezahlen, genießt aber auch keinen Versicherungsschutz mehr. Der Vertrag kann jederzeit wieder aktiviert und fortgeführt werden. Die Außerkraftsetzung bedeutet nämlich nicht, dass der Vertrag automatisch gekündigt werden muss.

Außerordentliche Kündigung

Bei der außerordentlichen Kündigung der privaten Unfallversicherung wird unterschieden nach Widerruf, Beitragserhöhung, der Kündigung nach Schadensmeldung und vertraglichen Sonderkündigungsrechten.

Widerruf

Hat der Versicherer erkannt, dass er eine zu teure Versicherung abgeschlossen hat, kann er den Vertrag – im Rahmen der gesetzlichen Frist von 14 Tagen – widerrufen. Nach den 14 Tagen besteht kein Widerrufsrecht mehr (Ausnahmen: Die Widerrufsbelehrung ist fehlerhaft oder fehlt zur Gänze – in diesen beiden Fällen kann der Vertrag auch Jahre später noch widerrufen werden).

Beitragserhöhung

Werden die Beiträge ohne eine Leistungserweiterung erhöht, besteht ein Sonderkündigungsrecht. Der Versicherte kann den Vertrag – innerhalb eines Monats – kündigen.

Schadensmeldung

Eine Kündigung ist auch nach einem gemeldeten Schaden möglich. Auch hier muss eine einmonatige Kündigungsfrist eingehalten werden.

Sonderkündigungsrechte

Zu beachten ist, dass in vielen Verträgen diverse Zusatzklauseln zu finden sind, die sich mit dem Sonderkündigungsrecht befassen. So gibt es Verträge, die außerordentlich gekündigt werden können, wenn der Versicherte seinen Arbeitsplatz verliert.

Übergang

Benötigt der Versicherte keine private Unfallversicherung mehr, muss er lediglich auf die Bestätigung der Kündigung warten. Entscheidet sich der Versicherte für einen anderen Vertrag, sollte er darauf achten, dass ein nahtloser Übergang gegeben ist (die alte Versicherung endet mit 31. März, die neue Versicherung beginnt mit 1. April).

Wichtig ist, dass in dieser Zeit das Konto regelmäßig überprüft wird; mitunter können noch immer Abbuchungen durchgeführt werden, wobei die Versicherung bereits gekündigt wurde. Wichtig ist, dass das Kündigungsschreiben schriftlich an den Versicherer gesendet wird; dabei ist es ratsam, wenn im Kündigungsschreiben die Bitte geäußert wird, den Eingang des Kündigungsschreibens zu bestätigen. So erhält der Versicherte die Gewissheit, dass seine Kündigung rechtzeitig angekommen ist.

Vorlage, Muster, Beispiel downloaden

Kündigungsschreiben Unfallversicherung Vorlage, Muster, Beispiel downloaden
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Im Nachfolgenden erhalten Sie eine Vorlage bzw. ein Muster, um Ihre private Unfallversicherung zu kündigen. Diese können Sie kostenlos downloaden und mit Ihren persönlichen Daten ausfüllen. Die Muster und Beispiele sind erhältlich als Word Dokument.

  • Hier können Sie die Vorlage für das Kündigungsschreiben der Unfallversicherung kostenlos downloaden.

Bitte bedenken Sie, dass wir keine Rechtsberatung durchführen und keine Gewährleistungen übernehmen können.

Weiterführende Informationen

Insbesondere möchten wir darauf hinweisen, dass wir keine Finanzberatung vornehmen. Sollten Sie einen Kredit oder eine Versicherung abschließen wollen, erkundigen Sie sich bitte bei einem Fachexperten für Finanzierungen.